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Research Highlights

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Flüchtiges Phantom erfolgreich gestellt

In praktisch jedem modernen Lehrbuch über Sinneswahrnehmungen findet man im Kapitel Geruchssinn folgende Darstellung, wie das Gehirn Gerüche wahrnimmt: Flüchtige Duftmoleküle, heißt es da, gelangen in die Nase und binden dort an Rezeptorproteine an der Oberfläche von spezialisierten Neuronen, den Riechsinneszellen. Dort öffnen sich Ionenkanäle in der Zellmembran. Positiv geladene Natrium- und Calciumionen strömen in die Zelle. Beim Riechen galt der Einstrom von Calcium jedoch bisher hauptsächlich als Auslöser für die Öffnung eines weiteren Kanals, der das Signal verstärkt. Durch diesen strömen negativ geladene Ionen, vor allem Chloridionen, aus der Zelle, wodurch die elektrische Spannung über der Zellmembran noch weiter vergrößert wird. Dieser zweite Kanal konnte aber bisher noch nicht identifiziert werden. Im Labor von Thomas Jentsch am FMP und MDC ist das jetzt gelungen, und zwar mit einem überraschenden Ergebnis: Mäuse kommen beim Riechen auch sehr gut ohne ihn aus. Ihre Ergebnisse haben die Forscher in der Juni-Ausgabe von Nature Neuroscience vorgestellt.

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The first full census of a mammalian cell

Scientists at the MDC's Berlin Institute for Medical Systems Biology have managed, for the first time, to solve a central question in molecular biology: they have tracked the complete production of RNAs and proteins from a mammalian genome. The study, carried out by the groups of Matthias Selbach, Wei Chen, and Jana Wolf, measures quantities, lifetimes, and rates of synthesis for RNAs and proteins, providing essential quantitative data for biologists across the world. The work appears in the May issue of Nature.

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